Im vergangenen Monat haben 20 Schüler*innen aus unseren 9. Klassen eine Woche in Kirchheims Partnerstadt Rambouillet verbracht.
Im Rahmen des Austauschs zwischen dem LUG und dem Lycée Louis Bascan, der seit über 50 Jahren besteht, erlebten unsere Schüler*innen den Alltag in den Gastfamilien mit, besuchten mit ihren Austauschpartner*innen den Unterricht und lernten bei Ausflügen Rambouillet und seine Umgebung kennen.
So erkundete die Gruppe bei bestem Wetter Paris, war beeindruckt von der Größe des Schlosses von Versailles, gestaltete in der für ihre Kathedrale und deren Glasfenster berühmten Stadt Chartres selbst kleine Glasfenster zum Mitnehmen. In Rambouillet erfuhren die Schüler*innen von der großen Bedeutung des dortigen Schlosses, in dem schon zahlreiche Staatschefs empfangen wurden, und von der Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft, die bei vielen Begegnungen im Rahmen unserer Städtepartnerschaft erlebt werden kann, so auch bei diesem Schulaustausch.
In unserer Partnerschule, mehr als doppelt so groß wie das LUG, gab es für unsere Gruppe einiges zu entdecken. Das Lycée wird ausschließlich von Schüler*innen der Klassen 10 bis 12 besucht und hat neben dem Unterricht, der in etwa unserem Unterricht entspricht, auch einen Berufsschulzweig. In der Küche, in der angehende Köch*innen ihren Beruf lernen, durften unsere Schüler*innen unter professioneller Anleitung Crêpes zubereiten und selbstverständlich anschließend auch essen.
Neben diesen besonderen Erlebnissen erhielten unsere Schüler*innen reichlich Einblicke in den französischen Alltag und nahmen manchen Unterschied im Vergleich zu Deutschland wahr. Beispielsweise ist ein Schultag in Frankreich meist erst am späten Nachmittag zu Ende, beginnt morgens jedoch auch etwas später, und eine Schulstunde dort dauert 55 Minuten. Viele fanden bemerkenswert, dass in den Familien abends später gegessen wird als bei uns und dass es dann oft eine warme Mahlzeit mit mehreren Gängen gibt.
Zusätzlich zu solchen Alltagsmomenten ermöglichten viele Gastfamilien unseren Schüler*innen weitere eindrucksvolle Erfahrungen, zum Beispiel am Wochenende Ausflüge in die nähere oder weitere Umgebung. Zudem unternahmen die am Austausch Teilnehmenden auch außerhalb des von der Schule organisierten Programms einiges miteinander, natürlich jeweils gemeinsam mit den Austauschpartner*innen in deutsch-französisch gemischten Gruppen.
Als die erlebnisreiche Woche zu Ende war, fiel vielen der Abschied schwer. Aber glücklicherweise steht der zweite Teil des Austauschs nun bevor: Im Juni, gleich nach den Pfingstferien, werden die Austauschpartner*innen aus Rambouillet am LUG zu Gast sein. Die Planungen laufen schon und die Vorfreude auf das Wiedersehen wird immer größer…
Ro





