Juniorwahl – Demokratiebildung am LUG
Das LUG nimmt regelmäßig an der Juniorwahl teil. Dabei werden Wahlen zum Landtag, zum Bundestag und zum Europäischen Parlament an der Schule simuliert. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern demokratische Prozesse möglichst realitätsnah erfahrbar zu machen. Dazu gehört am LUG auch eine möglichst authentische Organisation des Wahlvorgangs: mit Wahlbenachrichtigung, Wählerverzeichnis und dem Gang in ein Wahllokal. An der Juniorwahl nehmen in der Regel Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 teil, also mit Beginn des Gemeinschaftskundeunterrichts. Die Jugendlichen haben so die Möglichkeit, demokratische Verfahren nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern selbst praktisch zu erleben.
Durch die eigene Stimmabgabe können sie den Ablauf einer Wahl nachvollziehen und ein zentrales Element demokratischer Teilhabe einüben. Die Juniorwahl stößt bei den Teilnehmenden regelmäßig auf großes Interesse. Inhalte des Gemeinschaftskundeunterrichts können auf diese Weise handlungsorientiert vertieft werden. Besonders das mit Spannung erwartete schulinterne Wahlergebnis macht politische Meinungsbildung und Mitverantwortung für das Gemeinwesen konkret erfahrbar. Studien zeigen zudem, dass das handlungsorientierte Konzept der Juniorwahl das politische Interesse sowie die spätere Wahlbeteiligung von Jugendlichen fördert. Ziel ist es, einen fundierten Meinungsbildungsprozess zu unterstützen, demokratische Willensbildung zu vermitteln und junge Menschen auf ihre zukünftige Rolle als Bürgerinnen und Bürger im politischen System der Bundesrepublik Deutschland vorzubereiten.
Die Verbindung von Unterricht und Simulation des Wahlakts macht die Juniorwahl zu einem überzeugenden Instrument der Demokratiebildung. Sie hilft Schülerinnen und Schülern, eines der grundlegenden politischen Rechte kennenzulernen: die Wahl ihrer Repräsentanten.












