Im Rahmen des Schüleraustauschs zwischen dem Ludwig-Uhland-Gymnasium in Kirchheim und dem Liceo Statale „Gaio Valerio Catullo“ in Monterotondo in der Nähe von Rom reisten die deutschen Schülerinnen und Schüler der 10b vor kurzem eine Woche nach Italien, um ihre Austauschpartner wiederzusehen.
Schon bei der Ankunft am Flughafen in Rom war die Stimmung voller Vorfreude. Viele kannten sich bereits vom Besuch der Italiener in Kirchheim, weshalb das Wiedersehen besonders schön war. Es wurde gelacht, sich umarmt und sofort wieder miteinander geredet, als hätte man sich erst gestern gesehen.
Am zweiten Tag besuchten die deutschen Schülerinnen und Schüler die italienische Schule. Bei einer Führung durch das Gebäude und anschließend durch die Stadt Monterotondo bekamen sie einen Eindruck vom Schulalltag in Italien und vom Leben in der Stadt. Dabei wurde auch viel geredet, gelacht und natürlich auch das ein oder andere Foto gemacht.
Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Ausflug nach Rom am dritten Tag. Mit dem Zug ging es in die beeindruckende Hauptstadt Italiens. Dort besichtigte die Gruppe unter anderem das Kolosseum, das Forum Romanum und das Teatro Marcello. Viele waren begeistert, die berühmten Orte, die sie bisher nur aus dem Geschichts- oder Lateinunterricht kannten, nun selbst zu sehen und durch die Straßen dieser geschichtsträchtigen Stadt zu laufen.
Am darauffolgenden Wochenende verbrachten alle viel Zeit mit ihren Gastfamilien. Dabei konnten sie das italienische Familienleben besser kennenlernen und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen – zum Beispiel bei Ausflügen, gemeinsamen Essen oder einfach beim Zusammensitzen und Reden. Für viele waren diese Tage besonders schön, weil sie ihre Austauschpartner und deren Familien noch näher kennenlernen konnten.
Auch in den darauffolgenden Tagen gab es viel zu entdecken. Die Schülerinnen und Schüler besuchten unter anderem das Pantheon, den Trevi-Brunnen und den Petersdom im Vatikan. Neben den beeindruckenden Bauwerken blieb auch immer Zeit, die besondere Atmosphäre der Stadt zu genießen, durch die Straßen zu schlendern, gemeinsam zu essen und viele kleine Momente miteinander zu erleben.
Am Ende der Woche wurde allen bewusst, wie schnell die Zeit vergangen war. Bei einem Abschiedstreffen wurde noch einmal auf die vergangenen Tage zurückgeblickt. Der Abschied fiel vielen schwer, denn in dieser Woche sind nicht nur schöne Erinnerungen entstanden, sondern auch Freundschaften weitergewachsen.
Als die deutschen Schülerinnen und Schüler schließlich nach Deutschland zurückflogen, nahmen sie viele besondere Eindrücke, neue Erfahrungen und vor allem unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause.
Ana Kobas, Nina Nething









