Das Ludwig-Uhland-Gymnasium hat sich zum Ziel gesetzt, ein Gewaltschutzkonzept zu entwickeln, das unsere Schule weiterhin zu einem sicheren Ort für alle Kinder und Jugendlichen machen soll.
Um diesen Prozess fundiert zu starten, fand am vergangenen Montag ein pädagogischer Tag statt, an dem alle Lehrkräfte unserer Schule teilnahmen – sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag.
Im Mittelpunkt des Vormittags stand zunächst ein umfassender fachlicher Input zum Thema sexualisierte Gewalt. Ziel war es, das Kollegium zu sensibilisieren und Wissen zu vermitteln, damit Lehrkräfte sicherer im Umgang mit möglichen Verdachtsfällen werden.
Katja Engert, Expertin von der psychologischen Fachberatungsstelle in Kirchheim, gab dem Kollegium einen sehr informativen und praxisnahen Einblick nach dem Leitgedanken: „Sexualisierte Gewalt erkennen – einordnen – handeln: Mehr Sicherheit durch Wissen.“
Dabei ging es unter anderem darum, Warnsignale besser zu erkennen, Situationen fachlich einzuordnen, Handlungssicherheit zu gewinnen und passende Schritte im Schulalltag zu kennen.
Am Nachmittag begann dann die eigentliche Konzeptarbeit: Angeleitet von Beate Schäfer, Präventionsbeauftragte vom ZSL, setzten sich die Lehrkräfte in insgesamt fünf Arbeitsgruppen zusammen, um gemeinsam erste Inhalte auf dem Weg zu einem Schutzkonzept zu erarbeiten.
Dabei wurden unter anderem folgende Themen angesprochen: die Durchführung einer Risikoanalyse (Wo gibt es mögliche Gefährdungen im Schulalltag?) oder die Entwicklung eines Verhaltenskodex für alle an der Schule Beteiligten.
Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen wurden dokumentiert und werden in den kommenden Wochen ausgewertet, dann in der Gesamtlehrerkonferenz vorgestellt und letztlich zur Abstimmung gebracht.
Mit diesem pädagogischen Tag wurde ein wichtiger Grundstein gelegt: Unsere Schule übernimmt Verantwortung und arbeitet aktiv daran, Schutz und Sicherheit für alle Schülerinnen und Schüler weiter zu stärken.







