Am Montag, den 28. Juli 2025, hieß es bei uns zum ersten Mal: „Sauber für Neues“! Und nein – keine Sorge – es ging nicht darum, dass die Schüler*innen mit dem Schrubber bewaffnet Flure gewienert oder Lehrerzimmer grundgereinigt haben.

Vielmehr stand etwas anderes im Mittelpunkt: Wie sieht eigentlich unsere Schule aus – und wie wollen wir, dass sie aussieht?
Graffiti, Kritzeleien, verschmierte Tische oder verdreckte Fensterbänke: All das gehört leider zum Alltag. Doch was macht das mit unserem Lebensraum Schule? Was sagt das über unseren Umgang miteinander – und wie können wir gemeinsam Verantwortung übernehmen?

In den Stunden 3 bis 5 wurde deshalb ganz praktisch angepackt: Klassen haben sich in ihren zugeteilten Bereichen umgesehen, geputzt, aufgeräumt, reflektiert – und dabei auch diskutiert, was Schule für sie bedeutet und wie ein achtsamer Umgang damit aussehen kann. Müllzangen, Schwämme, Handschuhe und eine große Portion Engagement waren im Einsatz – begleitet von einem offenen Austausch über das „Warum“.

Das Ganze war ein Pilotprojekt – mit der Idee, nicht nur sauber zu machen, sondern auch ein bisschen „klar Schiff“ im Kopf: Wie gehen wir mit öffentlichen Räumen um? Wem gehört die Schule? Und: Wollen wir hier einfach nur durch oder auch wirklich gerne sein?

Zum Abschluss gab’s in vielen Klassen noch ein kleines Spiel, einen Rückblick oder auch ein bisschen Zeit zum gemeinsamen Luftholen.

Danke an alle, die mitgedacht, mitgeholfen und mitgeputzt haben!
Und wer weiß – vielleicht wirkt das Ganze ja sogar präventiv. Schließlich macht man sich doch nicht freiwillig selbst wieder die frisch geputzten Fensterbänke dreckig, oder?

Wir sind gespannt, wie sich unser neues Format weiterentwickelt. Eins steht fest:

„Sauber für Neues“ war mehr als nur ein Putzprojekt. Es war ein Statement.