Stress bei Kindern und Jugendlichen – gemeinsam hinschauen und helfen
Stress betrifft zunehmend auch Kinder und Jugendliche. Leistungsdruck in der Schule, familiäre Spannungen, soziale Medien oder Probleme im Freundeskreis – all das kann zur Belastung werden. Die Ursachen sind vielfältig und individuell.
Im LUG-Forum am 05. Juni 2025, organisiert von Eltern, Lehrkräften und der Schulsozialarbeit, haben die Psychologin Frau Dimitriadou und Dr. Pavlic, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Eltern und Lehrkräften sehr anschaulich erklärt, welche Arten von Stress es gibt – vom kurzfristigen positiven Eustress bis hin zum langfristigen belastenden Distress.
Sie haben aufgezeigt, wie sich akuter Stress (z. B. vor einer Prüfung) von chronischem Stress (z. B. durch Mobbing oder dauerhafte Überforderung) unterscheidet – und warum es so wichtig ist, frühzeitig gegenzusteuern, bevor daraus psychische Erkrankungen entstehen.
Woran erkennen wir, dass unser Kind unter Stress leidet?
Anzeichen können sehr unterschiedlich sein: Manche Kinder ziehen sich zurück oder reagieren ungewöhnlich aggressiv. Auch körperliche Beschwerden wie Schlafprobleme, Kopf- oder Bauchschmerzen können Hinweise sein. Weitere Warnsignale sind Konzentrationsprobleme, plötzlicher Leistungsabfall, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, verändertes Essverhalten sowie häufige Sorgen oder Ängste.
Wie können Eltern und Schule unterstützen?
Eltern sollten zuhören, entlasten und offen über Gefühle sprechen.
Auch das LUG bietet viel: mit Schulsozialarbeit, Ruheoasen und speziellen Unterrichtseinheiten zur Stressprävention und im Umgang mit Krisensituationen wie Mobbing. Nicht wegschauen, sondern ernst nehmen, begleiten und stärken – damit unsere Kinder gesund und zuversichtlich aufwachsen.
Gemeinsam stark für unsere Kinder!
Anregungen
Psychologie to go podcasts: https://psychologie-to-go.podigee.io/episodes
Soforthilfe bei Stress für jedermann: https://www.dr-michael-bohne.de/
Aus der Coronazeit und immer noch aktuell: https://www.innen-leben.org/





